Ein neues Haus für die taz

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taz.neubau, Bild 1 taz.neubau, Bild 2

Neubau eines Redaktions- und Verlagsgebäudes, Friedrichstrasse 20-22 in 10969 Berlin



Das Tragwerk des 9-geschossigen Neubaus mit Untergeschoss, Erdgeschoss und sieben Obergeschossen bildet eine Stahlbetonkonstruktion. Zur Schaffung größtmöglicher stützenfreier Büro- und Kommunikationsflächen sind die Geschossdecken des 1. bis 7. Obergeschosses als Rippendecken konzipiert, welche bis zu 12 m frei spannen und ebenengleich auf den vorgespannten Ortbetonrandbalken aufliegen und schließlich ihre Lasten in die tragenden Schrägstützen in Fassadenebene abgeben.

Die Rippendecken sind unter anderem zur Erzielung einer einheitlichen Sichtbetonqualität und zur Verkürzung des Bauablaufes als Fertigteilelemente konzipiert, auf denen baustellenseitig eine dünne Aufbetonschicht aufgebracht wird. Die Stege der unterschiedlich weit spannenden Rippendecken sind aus Gebrauchstauglichkeitsgründen vorgespannt, was wiederum bei den Nachweisen der Tragfähigkeit positiv berücksichtigt wurde.

Auf Basis der Genehmigungsplanung und Ausführungsplanung erstellen wir in enger Abstimmung mit den Objekt- und Fachplanern die Werk- und Montageplanung für das ausführende Rohbauunternehmen.

Bauherr:taz, die tageszeitung. Verlagsgenossenschaft eG, Berlin
Architekt:E2A
Piet Eckert und Wim Eckert
Architekten ETH BSA SIA AG
Zürich
Fertigstellung:2017

Leistungen PICHLER Ingenieure GmbH:
  • Werk- und Montageplanung der Stahlbetonfertigteil-Rippendecken im Auftrag der HOCHTIEF Infrastructure GmbH

Visualisierungen:
E2A
Piet Eckert und Wim Eckert
Architekten ETH BSA SIA AG
Zürich